Pudel vor Retriever: Diese Hunderassen werden weltweit besonders häufig fotografiert
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Alltag Apps digital.ch Digitalisierung Elektro Elektronik Eltern elterntipps.ch Familie familie.ch Familienleben Haustiere Hunde hundenews.ch Inspiration KI Konzeption Lifestyle Magazine Medien nachrichtenticker.ch News Printmedien Projekte Regionen Schweiz Service Smartphones Strategie Technik Technologie Themen Tiere Tierwelt tierwelt.news Unternehmen Verbreitung
Hundefans wissen es längst: Der eigene Vierbeiner gehört zu den beliebtesten Motiven in der Smartphone-Galerie. Doch welche Hunderassen landen tatsächlich besonders häufig vor der Kamera?
Die Foto-Plattform Popsa hat Millionen Kundenfotos aus den Jahren 2024 und 2025 analysiert und daraus ein weltweites Ranking erstellt.
Das Ergebnis: Der Pudel verteidigt zum zweiten Mal in Folge Platz 1. Auch zwei Rassen mit deutschen Wurzeln schaffen es weit nach vorn und ein anderer Vierbeiner verschwindet aus den Top 10.
Der Pudel bleibt weltweit die Nummer 1
Mit einem Foto-Index von 100 – dem maximalen Referenzwert des Rankings – steht der Pudel erneut an der Spitze. Auf Platz 2 folgen Retriever mit einem Index von 54, Platz 3 belegen Hounds mit 48.
Dass ausgerechnet der Pudel die weltweite Fotokrone trägt, dürfte manche überraschen: Trotz seiner engen Verbindung zur französischen Kultur hat die Rasse deutsche Ursprünge. Pudel wurden ursprünglich in Deutschland als Wasserhunde für die Jagd gezüchtet.
Ihr charakteristisches Lockenfell und ihr markantes Erscheinungsbild machen Pudel zu einem auffälligen Fotomotiv. Die Rasse kommt in drei Grössen vor: Standard, Miniatur und Toy.
Zwei Rassen mit deutschen Wurzeln in den Top 4
Auch auf Platz 4 findet sich eine Rasse mit deutschen Ursprüngen: Der Schnauzer erreicht einen Foto-Index von 46.
Schnauzer wurden ursprünglich in Deutschland als Arbeitshunde auf Bauernhöfen eingesetzt. Ihr markanter Look mit dichtem Bart und buschigen Augenbrauen macht sie bis heute unverwechselbar. Die Rasse gibt es in drei Grössen: Zwergschnauzer, Schnauzer und Riesenschnauzer.
Dass mit Pudel und Schnauzer gleich zwei Rassen mit deutschen Wurzeln unter den vier meistfotografierten Gruppen des Rankings landen, ist eine Besonderheit der aktuellen Auswertung.
Die vollständige Rangliste
- 1. Pudel – Foto-Index 100 – Toy, Miniatur, Standard
- 2. Retriever – Foto-Index 54 – Golden Retriever, Labrador, Flat-Coated Retriever
- 3. Laufhunde / Hounds – Foto-Index 48 – Greyhound, Whippet, Bloodhound
- 4. Schnauzer – Foto-Index 46 – Zwerg-, Standard- und Riesenschnauzer
- 5. Spaniel – Foto-Index 37 – Cocker Spaniel, Cavalier King Charles Spaniel
- 6. Terrier – Foto-Index 26 – Jack Russell Terrier, Yorkshire Terrier
- 7. Deutscher Schäferhund – Foto-Index 26 – Weltweit beliebt als Arbeits- und Familienhund
- 8. Beagle – Foto-Index 24 – Hängeohren und ausdrucksstarker Blick
- 9. Bichon Frisé – Foto-Index 21 – Kompakter Begleithund mit auffälligem Fell
- 10. Setter – Foto-Index 18 – Irish Setter, English Setter
Hinweis zur Auswertung: Popsa fasst einige verwandte Hunderassen zu Gruppen zusammen, darunter Retriever, Hounds, Spaniel und Terrier. Der Deutsche Schäferhund wird dagegen als eigenständige Rasse ausgewiesen.
Aufsteiger des Jahres: Der Setter verdrängt die Bulldogge
Das vielleicht interessanteste Signal des aktuellen Rankings ist eine Rasse, die nicht mehr in den Top 10 auftaucht: Die Bulldogge ist gegenüber dem Vorjahr aus der Rangliste gefallen.
Der Setter kletterte dagegen um drei Plätze nach oben und schafft es mit einem Foto-Index von 18 erstmals in die Top 10. Im Popsa-Ranking könnte sich darin ein verändertes Interesse an unterschiedlichen Hunderassen widerspiegeln. Der Originalauswertung zufolge könnte der Aufstieg des Setters mit einer wachsenden Vorliebe für Familienhunde zusammenhängen, bei denen weniger gesundheitliche Probleme durch eine ausgeprägte Kurznasigkeit erwartet werden.
Aus dem Foto-Ranking allein lässt sich allerdings nicht ableiten, warum sich die Positionen einzelner Rassen verändert haben.
Millionen Fotos – aber niemand schaut sie an
Für die Auswertung analysierte Popsa mit einem datenwissenschaftlichen Ansatz Millionen Kundenfotos aus den Jahren 2024 und 2025. Die Besonderheit: Die Fotos selbst wurden vom Popsa-Team nicht angesehen.
Stattdessen erkennt die Popsa-App mithilfe von Machine Learning direkt auf dem Endgerät, ob sich ein Hund auf einem Foto befindet und welcher Rasse er am ehesten entspricht. Für die Analyse werden anschliessend ausschliesslich diese anonymisierten Labels aggregiert. Die Fotos selbst verlassen diesen Prozess nicht als Bestandteil der Auswertung.
Jede Rasse beziehungsweise Rassengruppe erhält einen Foto-Index, der ihre Häufigkeit im Verhältnis zu den anderen ausgewerteten Hunden abbildet. Der am häufigsten fotografierte Hund erhält den Referenzwert 100, alle weiteren Werte werden entsprechend normiert.
Das Ranking zeigt damit, welche Hunderassen in den ausgewerteten Popsa-Fotogalerien besonders häufig auftauchen und liefert einen ungewöhnlichen Einblick in das Fotoverhalten von Hundebesitzern.
Vom Smartphone ins Fotobuch
Wer die schönsten Bilder des eigenen Vierbeiners nicht nur auf dem Smartphone sammeln möchte, kann sie mit der Popsa-App direkt in ein persönliches Fotobuch verwandeln. Die App unterstützt dabei per KI unter anderem die Auswahl und Anordnung der Aufnahmen. Und die erforderliche Popsa App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.
Quelle: Popsa
Bildquellen: Titelbild: Symbolbild © Taana/iStock.com; Bild 1: Symbolbils © Arf & Wag Studio/iStock.com; Bild 3: Symbolbild © Lunja/iStock.com; Bild 4: Symbolbild © Goxy89/iStock.com; Bild 5: Symbolbild © Eleganza/iStock.com; Bild 6: Symbolbild © fotostorm/iStock.com; Bild 6 und Bild 8: Popsa