sportaktuell.ch

Elektrolyte für Sportler: Was bei Ausdauer, Hitze und intensivem Training wichtig ist

Sportgetränke mit Elektrolyten gehören längst zum festen Sortiment von Supermärkten, Fitnesscentern und Online-Shops. Die Werbung verspricht mehr Leistung, schnellere Regeneration und einen optimalen Flüssigkeitshaushalt. Doch längst nicht jeder, der Sport treibt, benötigt tatsächlich zusätzliche Mineralstoffe. Ob Wasser ausreicht oder ein elektrolythaltiges Getränk sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind unter anderem die Dauer und Intensität der Belastung, die Aussentemperatur, die individuelle Schweissmenge sowie die Art der sportlichen Aktivität. Wer die Unterschiede kennt, kann unnötige Produkte vermeiden und gleichzeitig das Risiko von Flüssigkeits- und Mineralstoffmangel reduzieren.

Weiterlesen

Baden und Bootfahren im Fluss: Strömungen, Wehre und andere Gefahren

Ein ruhiger Fluss kann täuschen. Unter der glatten Oberfläche wirken Strömungen, die selbst geübte Schwimmer überraschen. Brückenpfeiler, Wehre, Äste und plötzlich steigende Wasserstände verschärfen die Gefahr. Wer schwimmen, böötlen oder paddeln möchte, sollte deshalb Route, Ausrüstung und Ausstiegsstellen kennen. In der Schweiz sterben im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr durch Ertrinken. Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in Flüssen und Seen. Beim Bootfahren auf Schweizer Gewässern ertrinken gemäss BFU durchschnittlich fünf Personen jährlich. Viele Unfälle lassen sich mit guter Vorbereitung und einer passenden Auftriebshilfe verhindern.

Weiterlesen

BMW R 100 RT: Tourenklassiker mit Boxermotor, Komfort und Einsatzgeschichtereis

Im Frühjahr 1981 setzte die Kantonspolizei Zürich auf Einsatzmotorräder wie die BMW R 100 RT. Mit ihrem kräftigen Boxermotor, der weit heruntergezogenen Verkleidung und einer auf lange Fahrten ausgelegten Sitzposition brachte sie wichtige Eigenschaften für den Polizeidienst mit. Das Motorrad bot Schutz bei schlechtem Wetter, Platz für Ausrüstung und genügend Leistung für rasche Interventionen. Heute gilt die R 100 RT als Klassiker. Ihre Konstruktion wirkt überschaubar und mechanisch, zugleich war der grosse Tourer zu Beginn der 1980er-Jahre ein modernes Arbeitsgerät. Elektronische Fahrhilfen gab es noch nicht. Umso wichtiger waren ein gutmütiges Fahrverhalten, zuverlässige Technik und erfahrene Fahrer.

Weiterlesen

Spondylose bei Katzen: Ursachen, Warnzeichen und Behandlung von Rückenschmerzen

Die Katze springt nicht mehr auf das Sofa, geht Treppen langsamer hinauf oder reagiert empfindlich auf Berührungen am Rücken. Solche Veränderungen werden leicht dem Alter zugeschrieben. Dahinter kann jedoch eine Spondylose stecken. Dabei bilden sich knöcherne Ausziehungen an den Wirbeln, die mit der Zeit benachbarte Wirbel miteinander verbinden können. Der Röntgenbefund allein bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Katze Schmerzen hat. Viele Spondylosen werden zufällig entdeckt und verursachen keinerlei Beschwerden. Entscheidend sind das Verhalten, die Beweglichkeit und eine gründliche tierärztliche Untersuchung.

Weiterlesen

Bluthochdruck erkennen: Warum richtiges Messen wichtiger ist als Symptome

Bluthochdruck tut meistens nicht weh. Viele Betroffene fühlen sich über Jahre gesund, während der erhöhte Druck Herz, Gefässe, Gehirn und Nieren belastet. In der Schweiz ist etwa jede vierte Person betroffen. Erkennen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht am eigenen Gefühl, sondern nur durch korrekt durchgeführte und wiederholte Messungen. Ein einzelner hoher Wert bedeutet noch nicht automatisch Bluthochdruck. Aufregung, Schmerzen, körperliche Anstrengung, Kaffee oder eine volle Blase können das Ergebnis vorübergehend verändern. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen gemessen wurde und wie sich die Werte über mehrere Messungen entwickeln.

Weiterlesen

Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

Weiterlesen

Radrennen live erleben: Sicherheitsregeln für Zuschauer, Kinder und Hunde

Ein Radrennen am Streckenrand zu verfolgen, ist ein besonderes Erlebnis. Zuerst rollt die Werbekarawane vorbei. Dann folgen Motorräder, Begleitfahrzeuge und schliesslich das Peloton. Innerhalb weniger Sekunden wird aus erwartungsvoller Ruhe ein rasantes Sportereignis. Damit der Tag für alle sicher bleibt, müssen Zuschauer einige einfache Regeln beachten. Absperrungen, Streckenposten und vorübergehende Strassensperrungen sind keine Schikane. Sie schützen die Fahrerinnen und Fahrer, das Publikum und die Einsatzkräfte. Besonders aufmerksam sollten Familien mit Kindern sowie Personen mit Hunden sein.

Weiterlesen

Pocketbikes in der Schweiz: Kleines Motorrad, klare Regeln und echte Risiken

Ein Pocketbike sieht aus wie ein geschrumpftes Rennmotorrad. Die niedrige Sitzhöhe und das geringe Gewicht täuschen jedoch leicht darüber hinweg, wie schnell und anspruchsvoll diese Maschinen sein können. Pocketbikes sind keine Spielzeuge. Sie gehören auf abgesperrte Strecken – und nicht auf Strassen, Trottoirs oder frei zugängliche Parkplätze. Wer ein Pocketbike kaufen oder damit in den Motorsport einsteigen möchte, sollte deshalb zuerst die Schweizer Vorschriften, den vorgesehenen Einsatzort und die notwendige Schutzausrüstung klären.

Weiterlesen

Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

Weiterlesen

Sicher aufs Eis: Welche Eishockey-Ausrüstung Einsteiger wirklich brauchen

Eishockey macht vom ersten Training an Spass. Doch zwischen Helm, Schulterpanzer, Schlittschuhen und Stock verliert man beim Einkauf leicht den Überblick. Einsteiger brauchen eine vollständige Schutzausrüstung, aber keineswegs sofort das teuerste Profimaterial. Entscheidend sind eine passende Grösse, einwandfreier Zustand und die Einhaltung der Schweizer Ausrüstungsregeln. Wer zuerst beim Verein nachfragt und verschiedene Modelle anprobiert, vermeidet Fehlkäufe und startet sicherer aufs Eis.

Weiterlesen

Alkohol und seine Risiken: Was er im Körper, am Steuer und im Wasser bewirkt

Alkohol ist gesellschaftlich akzeptiert, leicht erhältlich und für viele Menschen eng mit Geselligkeit verbunden. Trotzdem bleibt Ethanol eine psychoaktive, giftige und abhängig machende Substanz. Seine Wirkung beginnt lange bevor jemand offensichtlich betrunken wirkt. Die wissenschaftliche Einschätzung hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Auch die zuständige eidgenössische Fachkommission kommt 2026 zu einem klaren Schluss: Eine gesundheitlich risikofreie Alkoholmenge lässt sich nicht angeben. Wer weniger trinkt, senkt sein Risiko. Am sichersten ist es, ganz auf Alkohol zu verzichten.

Weiterlesen

Ertrinken verhindern: So schützen Familien Kinder am Wasser, in den Ferien und zu Hause

Am heutigen Samstag, 25. Juli 2026, macht der Welttag zur Prävention des Ertrinkens auf eine Gefahr aufmerksam, die häufig unterschätzt wird. Ertrinken geschieht oft leise, innerhalb kurzer Zeit und nicht nur im See oder Schwimmbad. Für kleine Kinder können bereits wenige Zentimeter Wasser gefährlich werden. Weltweit sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jedes Jahr mehr als 300’000 Menschen durch Ertrinken. Fast ein Viertel der Opfer sind Kinder unter fünf Jahren. In der Schweiz kommen im langjährigen Durchschnitt rund 50 Menschen pro Jahr bei Ertrinkungsunfällen ums Leben. Viele dieser Todesfälle wären durch Aufmerksamkeit, bauliche Sicherungen, Schwimmkompetenz und richtiges Verhalten im Notfall vermeidbar.

Weiterlesen

Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

Weiterlesen

Vom Wolf zum Hund: Wie alte DNA aus der Schweiz die Geschichte neu schreibt

Ein unscheinbarer Knochen aus einer Höhle kann eine Geschichte verändern, die vor Jahrtausenden begann. Neue DNA-Analysen zeigen: Hunde lebten bereits vor mindestens 15’800 Jahren eng mit Menschen zusammen. Auch ein Fund aus dem Kesslerloch bei Thayngen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse zweier umfangreicher Studien rücken den Ursprung des Haushundes weiter in die letzte Eiszeit zurück. Sie beweisen jedoch nicht, wann und wo der erste Wolf zum Hund wurde. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Sicher ist nun: Lange vor Landwirtschaft, Viehzucht und festen Siedlungen waren Hunde bereits über grosse Teile Europas und Anatoliens verbreitet.

Weiterlesen

Basketball-Nachwuchs in der Schweiz: Vom ersten Training bis in die SBL

Der Weg in die Swiss Basketball League beginnt selten mit einem spektakulären Dunk. Er beginnt in einer Turnhalle, mit einem Ball, einem gut geführten Training und der Freude daran, jeden Pass ein wenig genauer zu spielen. Damit aus Begeisterung langfristig Leistung werden kann, braucht es jedoch mehr als Talent. In der Schweiz greifen dafür Vereine, Jugend+Sport, Swiss Basketball und Swiss Olympic ineinander. Das System reicht vom spielerischen Einstieg über regionale und nationale Förderstrukturen bis zum Übergang in den Erwachsenenbasketball.

Weiterlesen

Kitesurfen auf Schweizer Seen: Sommersport zwischen Wind, Wasser und Adrenalin

Ein farbiger Schirm steht hoch über dem Wasser, das Brett beschleunigt und wenige Augenblicke später hebt die Fahrerin für einen kurzen Sprung ab. Kitesurfen verbindet Geschwindigkeit, Balance und Naturerlebnis wie kaum ein anderer Sommersport. Auch auf Schweizer Seen ist das Kiten längst keine exotische Randerscheinung mehr. Besonders der Silvaplanersee hat sich als bekanntes Revier etabliert. Wer den Sport ausprobieren möchte, braucht allerdings mehr als Wind und ein Brett. Ausbildung, Wetterkenntnisse, passende Schutzausrüstung und die örtlichen Regeln gehören von Anfang an dazu.

Weiterlesen

Gleitschirmfliegen in der Schweiz: Sicher abheben und die Alpen aus der Luft erleben

Nur wenige Schritte Anlauf, dann verliert der Boden seine Bedeutung. Unter dem Gleitschirm werden Wanderwege zu feinen Linien, Dörfer zu Miniaturen und Bergketten zu einem Panorama, das sich vom Tal aus kaum erahnen lässt. Die Schweiz bietet dafür eine eindrucksvolle Kulisse. Gleitschirmfliegen verbindet Naturerlebnis, Sport und Technik. Ein Tandemflug ermöglicht den unkomplizierten Einstieg. Wer später selbst steuern möchte, braucht dagegen eine fundierte Ausbildung, praktische Erfahrung und ein gutes Verständnis für Wetter und Luftraum.

Weiterlesen

Stand-up-Paddling für Gesundheit und Fitness: Sicher aufs Board steigen in Freizeit und Ferien

Ein Board, ein Paddel und eine ruhige Wasserfläche: Viel mehr scheint es für die ersten Meter beim Stand-up-Paddling nicht zu brauchen. Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Wind, kaltes Wasser und fehlende Ausrüstung können aus einer entspannten Tour überraschend schnell eine ernste Situation machen. Wer einige Grundlagen kennt, findet jedoch rasch einen sicheren Einstieg. Stand-up-Paddling lässt sich gemütlich betreiben, sportlich gestalten oder mit einem Ausflug verbinden. Gerade die Schweizer Seen bieten dafür viele Möglichkeiten.

Weiterlesen

Empfehlungen